XXI. sika: soleil
ab heute werden die tage wieder länger. um 10:02 ist wintersonnenwende. das feiern wir mit dem song soleil von afi sika kuzeawu. ein langer song mit einem wilden coda und einem zarten ausklang. 2019 hat sie ihr debüt nubu veröffentlicht. in einer rezension auf jazz thing schreibt rolf thomas das: «Sie singt nicht nur, sondern begleitet sich dabei auch selbst am Kontrabass. Die klaren und transparenten Linien sind mit reichlich Synkopen ausgestattet, der rhythmische Reichtum schlägt sich auch in Sikas Gesang nieder, der sehr körperlich wirkt und gleichzeitig von tieferen Wahrheiten zu künden scheint und voller Optimismus steckt.» und er bedauert, dass die scheibe nur 7 – selbst erfundene – songs umfasst. mir geht’s genau so. daher mit dem mehr! afi sika ist nicht nur musikerin, sondern auch eine architektin des wandels. da fühl ich mich verwandt mit ihr. heute musiziert sie im adventstürli, weil ich ihr vergangene woche 2x begegnet bin: am montagabend wurde ich spontan von frederike asael zu einem gratitude workshop von ihr im wohlfühligen foyer des neuen vorstadt theater mitgenommen. ein abend mit tiefer begegnung und verletzlicher verbindung. dankä nochmals dafür. so ins abschliessen des auslaufenden jahres begleitet zu werden ist ein ein grosses geschenk. dann flossen die tage und es wurde freitag. ich tausche mich mit iris lenardic über cœurage aus und wir tausche auch karten und kleine aufmerksamkeiten aus. heute früh packe ich es aus und freue mich über keinen zufall: ich finde im umschlag neben der karte afi sikas cd, von der ich mich während des schreibens dieser zeile berühren und bewegen lasse. dankä, ihr 3 wunderwesen, dass ihr ermöglicht habt, dass das universum mich diese woche so reich beschenkt. dieser song ist teil der dezember-sendung zum thema ende gelände: neu- und wiederentdecktes.
«lumière, lumière, lumière, loin sont les ombres de la nuit, couleur de l’univers» – «licht, licht, licht, weit weg sind die schatten der nacht, farbe des universums» – «light, light, light, gone are the shadows of the night, colour of the universe»
from today on the days are getting longer again. at 10:02 it’s the winter solstice. we're celebrating with the song soleil by afi sika kuzeawu. a long song with a wild coda and a tender ending. she released her debut nubu in 2019. in a review on jazz thing, rolf thomas writes: «she not only sings, but also accompanies herself on the double bass. the clear and transparent lines are equipped with plenty of syncopation, the rhythmic richness is also reflected in sika’s singing, which seems very physical and at the same time seems to announce deeper truths and is full of optimism.» and he regrets that the cd only contains 7 – self-invented – songs. i feel the same way. bring on the more! afi sika is not only a musician, but also an architect of change. i feel a kinship with her. today she is making music in the adventstürli because i met her twice last week: on monday evening, i was spontaneously taken along by frederike asael to a gratitude workshop hosted by her in the cosy foyer of the new vorstadt theater. an evening of deep encounters and vulnerable connection. thanks again for that. to be accompanied into the end of the year in this way is a great gift. then the days flowed and it became friday. i'm exchanging ideas with iris lenardic about cœurage and we also exchange cards and little gifts. i'm unpacking it this morning and i'm happy about the non-coincidence:: in the envelope next to the card i find sika’s cd, which i let touch and move me while writing these lines. thank you, you 3 miracle beings, for enabling the universe to give me such rich gifts this week. this song is part of the december episode on newly and/or rediscovered songs and artists.